
Es ist Heiligabend. Wir befinden uns im Foyer eines Provinzkinos. Kurz vor der Pause steigt plötzlich der Projektor aus ...
Der Operateur, ein junger Student muss heute den Laden alleine schmeissen. Er versucht das Ding wieder zum Laufen zu bringen und um die beiden einzigen Gästen bei Laune zu halten, gibt er eine Runde Popcorn aus.
Da ist Bruno, der jahrelang das "Fest der Liebe" brav mitgefeiert hat. Die „Dosis“ war verkraftbar, obwohl er sich innerlich schon von Weihnachten entfernt hatte. Doch seit er Vater geworden ist, kommt Weihnachten wieder zu ihm zurück. Den Kindern zuliebe haben die Weihnachtsaktivitäten zugenommen. Jedes Jahr ist die Dosis grösser geworden: Guezli bache, Adventssingen, Krippenspiel, mindestens 3 Weihnachtsfeiern usw. - Seine Frau blüht in dieser Zeit so richtig auf, doch Bruno fragt sich: „Wie viel Weihnacht braucht der Mensch?“
An diesem Nachmittag ist für ihn das Mass des Erträglichen erreicht und er flüchtet vor einer drohenden Überdosis ins Kino. Ebenfalls geflüchtet ist Yvonne. Seit einem guten halben Jahr ist sie wieder Single. In der Weihnachtszeit ist ihre Sehnsucht, emotional berührt zu werden, besonders gross. Sie sucht nach dem ultimativen Weihnachtskick und hat dafür alles Erdenkliche vorbereitet und ein paar Kolleginnen eingeladen. Doch in letzter Minute sagt auch noch die letzte dieser drei Leidensgenossinnen ab. Kurz entschlossen sucht sie nach Ablenkung im Kino.
Während alle gemeinsam auf einen Fachmann warten, der den Schaden beheben soll, bilden die drei eine komische Schicksalsgemeinschaft und erleben den wohl verrücktesten, ehrlichsten und berührendsten Heiligabend ihres Lebens.

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